Scoutingtour

 

 

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Es war schon lange geplant an dem verlängerten Wochenende über Christi Himmelfart in die Schweiz zu fahren und eine ca. 120m lange Highline in traumhafter Umgebung aufzubauen.
Doch leider spielte uns wieder einmal das Wetter einen Streich, sodass für Donnerstag und Freitag Schnee angesagt war. Es war sofort klar, dass die zwei übrigen Tage nicht reichen würden, um die geplante Highline zu riggen und zu laufen, aber wir entschlossen uns trotzdem hinzufahren, um uns mit dem Spot vertraut zu machen und die Anker der Line zu setzen. Also hieß es für Vale und mich: Rucksack packen, Ski packen und ab in die Schweiz.

 

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Als wir dann auf dem Pass in der Nähe von Andermatt aus dem Auto stiegen, waren wir sofort überwältigt von der traumhaften Landschaft um uns herum. Es fällt wohl nicht schwer zu sagen, dass wir sehr motiviert waren, die schweren Rücksäcke zu schultern und mit den Skiern in Richtung Kamele (die beiden Gipfel werden großes und kleines Kamel genannt) aufzubrechen.

Oben angekommen galt es nun die Skischuhe gegen Kletterschuhe zu tauschen und die Kamele zu erklimmen. Tillmann und ich hatten das kleine Kamel als Ziel, das wir auch schnell erreichten. Da hatten es Vale, Jörg und Simon nicht ganz so leicht. Sie mussten die 4 Seillängen von 6a bis 6c+ erst einmal meistern. Doch leider war es inzwischen schon so spät geworden, dass wir nur noch Zeit hatten, die Fixseile zu befestigen, bevor wir zu unserem Quartier, der Sidelenhütte, zurückkehrten.

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Am zweiten Tag hieß es früh aufstehen, da wir schon um vier Uhr wieder gen Heimat fahren wollten und noch einiges vorhatten. Also schnallten wir uns die Skier an und machten uns auf den nun harschigen Weg zu den Kamelen. Während Tillman und ich die Aufgabe hatten die lange Highline zu bohren sollten Vale und Simon eine kurze, 25m lange Highline als „Schmankerl“ dieses Ausfluges aufbauen.
Da die Haken schnell gesetzt waren, konnten wir uns schon bald alle um die Highline kümmern, die dann schnell fertig war. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wer die Ehre bekommen würde, den ersten Fuß auf die Line zu setzen. Nach kurzem hin und her hatte sich Vale durchgesetzt und musste bei seinen ersten Schritten zitternd feststellen, dass eine Line auf knapp 3000 m Höhe nicht ganz mit einer „normalen“ Highline zu vergleichen ist, konnte seinen Lauf aber dennoch gut beenden. Die restliche Zeit nutzten Simon und ich um auch diese traumhafte Line zu laufen und den Ausblick zu genießen. Nach ein paar weiteren Späßen machten wir uns schließlich wieder auf den Weg ins Tal.

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