Wolfsschlucht

NA-03162015-9721Nicht sonderlich spektakulär, aber schön dass es sie gibt. Die Wolfsschlucht ist der Spot, der mich zum Highlinen brachte. Und auch dieses Wochenende hat es mich wieder in die Schlucht gezogen, um mein neues Ziel voranzutreiben: eine 100m Highline blind zu laufen. Was soll ich sagen? Ich habe noch einiges vor mir, aber meine Lust und Motivation an diesem Vorhaben wurde geweckt.

Fotos: www.facebook.com/nicolas.armer.photography

www.nicolasarmer.com

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Turkish Highline Carnival 2015

In der Hoffnung dem schlechten Winterwetter in Deutschland zu entfliehen, zog es uns diesen Februar zum dritten Highline Carnival in die Türkei. Bei unserem Zwischenstop in Istanbul wurden wir auch gleich von Schnee begrüßt, der auf dem Weg nach Antalya zumindest in Regen überging. Doch es gibt auch positive Aspekte an dem schlechten Wetter: wenn es schon regnet während man auf den Campingplatz kommt, sieht man genau an welchen Plätzen sich das Wasser staut. Doch wer lässt sich schon die gute Laune von ein bisschen Regen vermießen? Vor uns lagen schließlich neun sensationelle Highline- und Klettertage!! 21 verschiedene Highlines und über 1000 Kletterrouten warteten nur darauf bezwungen zu werden.

Aber Stress sollte dabei nicht aufkommen, denn in erster Linie ging es ja darum, die Zeit in der Türkei zu genießen. IMG_1818

Die folgenden Tage liefen zwar alle im Großen und Ganzen gleich ab, aber wer sagt, dass Monotonie schlecht sein muss? Jeden Morgen früh aufstehen und bei Sonnenaufgang auf die Highline steigen um wach und warm zu werden. Schrecklich!

Bis Abends unterwegs sein um sich auf eine Highline nach der anderen zu stellen und eine Route nach der anderen zu klettern, um im dunkeln völlig tot heimzukommen. Ich kann mir echt was besseres vorstellen! Abends am Feuer oder im Pub sitzen und sich mit netten Highlinern und Kletterern aus der ganzen Welt zu unterhalten. Geschmackssache! Nachts frieren, weil man einen zu kalten Schlafsack dabei hat. Ok! Es war nicht alles negativ.

Aber jetzt mal Spaß beiseite, es war ein echt schönes Event mit tollen Leuten und schönen Lines und Routen.

Auch in sportlicher Hinsicht war es ein voller Erfolg. Zum Einen konnte ich die 105m Line, die ich letztes Jahr leider nicht geschafft habe, ohne Probleme laufen und eine 65m Lange Highline auf Type 18 blind laufen. Und  zum Anderen bin ich meine erste 7b+ (9-) geklettert.

Resultat nach 9 Tagen: Ich bin platt ohne Ende, meine Finger sind durch, meine Kniekehlen auch und ich habe Schrammen am ganzen Körper.

Bis zum nächsten Jahr. 🙂

Highlinen am Heuberg

Wenn du mit dem Highlinen beginnst, verändert sich nicht nur dein Bezug zur Höhe, sondern auch dein Blick für bestimmte Dinge: Felsnadeln, Schluchten, hohe V-förmige Wände… kurz gesagt Highlinespots. Keine Wanderung, ohne dass mein Blick über die umliegenden Berge zieht. Keine Autofahrt, in der ich nicht nach geeigneten Felsen Ausschau halte. So war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auch auf diesen Spot aufmerksam wurde. Gemeinsam mit Lukas machte ich mich vor knapp einem Monat auf den Weg, um der Sache genauer auf den Grund zu gehen. Wie heißt es so schön? Vier Augen sehen mehr als zwei. Lukas entdeckte eine 90er und ich eine 120er, in meinen Augen eine der schönsten Lines im Inntal. Unsere Vorfreude war groß und wir beschlossen, noch vor Wintereinbruch mit zwei Slacklines im Gepäck wieder zu kommen.

Dieses Wochenende war es soweit. Neben Lukas und mir standen Harry, Vale, Niclas und Matze in den Startlöchern. Drei Tage schienen mir mehr als genug Zeit für ein Projekt in diesem Ausmaß, doch wie so oft weiß man davor nie, was letztendlich auf einen zukommt. Mein Versuch, die Verbindung kurzerhand mit der Angel zu werfen, scheiterte kläglich. Die gute alte Methode, zwei lange Seile an beiden Seiten runter zu werfen und unten zu verbinden, schaffte Aushilfe. Keine Stunde später stand die Verbindung der kurzen Line und die längere sollte auch nicht mehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Grundsätzlich will ich behaupten, dass Bäume die besten Freunde des Slackliners sind, doch wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Ein einziger windiger, morscher Baum sorgte dafür, dass wir nicht nur am ersten Tag geschlagen das Feld räumen mussten, sondern auch noch fast den kompletten zweiten Tag benötigten, um die längere Highline fertig aufzubauen. Wie er das gemacht hat? Ganz einfach, indem er Line und Backup in liebevollem Klammergriff gefangen hielt und sie auch durch gutes Zureden und besänftigende Worte nicht mehr loslassen wollte.DSC06378

Samstag Nachmittag war es endlich soweit. Uns bot sich der Blick auf zwei leicht im Wind schaukelnde Lines vor traumhafter Bergkulisse. Ich ließ mich nicht lumpen und startete gleich meinen ersten Versuch auf der 120er. Gleich nach dem Aufstehen merkte ich, dass das so keinen Sinn machte und setzte mich wieder hin. Die von der Sonne beschienene Line war vor dem hellgrauen Felsen unsichtbar. Ich slidete auf die andere Seite und versuchte es erneut. Ich stand auf und catchte nach dem ersten Schritt. Auch von dieser Seite war die Line fast unsichtbar, aber ich konnte zumindest einen schwarzen Schatten erkennen, der mich die Schwingungen erahnen ließ. Ich kniff meine Augen zusammen und stand erneut auf. Aus Angst vor Schwingungen, die ich nicht sehen konnte, verharrte ich oft eine gefühlte Ewigkeit an einem Fleck, kämpfte mich aber Schritt für Schritt vorwärts. Wieder einmal musste ich feststellen, wie groß der mentale Einfluss beim Highlinen ist. Nicht nur einmal war ich kurz davor einfach aufzugeben und einen erlösenden Sprung in die Leash zu machen. Der Kopf hat keine Lust mehr zu kämpfen, obwohl der Körper noch in der Lage dazu ist. Aber so leicht wollte ich es mir nicht machen und ging weiter, Schritt für Schritt. Endlich kam ich dem Ende näher. Die letzten, mir verhassten zehn Meter liegen noch vor mir. Mein ganzer Körper beginnt zu zittern während ich versuche mich durch tiefes Atmen zu beruhigen. Ich beschleunige meine Schritte, die Line beginnt sich hinter mir gewaltig aufzuschaukeln und bringt mich in gefährliche Schieflage. Durch eine ruckartige Armbewegung richte ich mich wieder auf und mache die letzten Schritte. Erleichtert und überglücklich verließ ich kurz vor Sonnenuntergang die Line.

Den letzten Tag ließen wir gemütlich angehen. Vale machte einige Versuche auf der 90er, die leider alle sehr knapp scheiterten. Ich holte mir nochmal einen Fullman auf der 120er, wobei ich mich von Mal zu Mal besser fühlte und Harry, der sich mental leider nicht mit dem Spot anfreunden konnte, genoss die Sonne und den Ausblick auf den Kaiser. Doch leider bleibt die Zeit auch in schönen Momenten nicht stehen. Der Abbau verlief reibungslos und das Material war schnell in unseren Rucksäcken verstaut. Zum letzten Mal an diesem Wochenende verließen wir fast zeitgleich mit der Sonne unsere Bühne.

 

Dreifaltigkeit

IMG_5854Letztes Wochenende verschlug es uns in die Nähe von Appenzell in der Schweiz. Dort beginnt der Weg in die Berge und führt den Wanderer in ein schönes Tal, das am Fuße des Marwees endet. Kurz unter dessen Gipfel  befindet sich eine gigantische Felsformation, an der man als Highliner nicht ohne den Wunsch, dort eine Highline zu spannen, vorbeigehen kann: die Dreifaltigkeit. Bernhard hatte schon zweimal den Versuch unternommen, diesen Wunsch wahr werden zu lassen, was jedoch beide Male scheiterte. Doch so einfach wollte er nicht aufgeben und stellte kurzerhand ein neues Team zusammen. Schließlich waren wir eine Truppe von sechs Highlinern: Bernhard, Chris, Sam, Mike, Fabi und ich. Am Donnerstag ging es in Zürich los. Essen einkaufen, den Bus packen, die letzten Sachen organisieren und schon waren wir auf der Autobahn. Noch waren wir nur zu dritt, die anderen sollten im Laufe des Tages noch zu uns stoßen. An unserem Parkplatz angekommen teilten wir uns auf. Sam musste auf den Materialtransport warten und Bernhard und ich wollten schonmal zur Dreifaltigkeit aufbrechen. Doch dafür den gleichen Weg zu nehmen wäre schon sehr einfach gewesen. Bernhard nahm die Bahn und ich ging zu Fuß, ein bisschen Individualismus muss auch mal sein. DSC04203Der Weg beginnt sehr steil und führt am Sämtisersee vorbei in ein langes Tal. Von dort an fragte ich mich ständig, welche dieser zahlreichen Highlinemöglichkeiten wohl unser Spot sein würde. Bald schon sah ich von der Seite drei Felstürme, die inmitten einem langen, steilen Grashang emporragten: unser Ziel. Oben angekommen wartete Bernhard schon voller Tatendrang auf mich und wollte sich trotz einbrechender Dunkelheit nicht davon abbringen lassen, den letzten Fixpunkt noch zu bohren. Der Zustieg war nicht ganz einfach. Zuerst quert man einen, für meinen Geschmack zu steilen, Grashang, arbeitet sich dann auf den Gipfel der westlichen Dreifaltigkeit vor und muss sich von dort aus circa 30m einen schmalen Grat abseilen. Nicht ohne Gewissensbissen musste ich Bernhard bei dieser Aufgabe allein lassen, da ich an soetwas wesentliches wie eine Stirnlampe beim Packen nicht gedacht hatte. Darum machte ich mich auf den Weg zu unserem Nachtquartier, wo Sam schon auf mich wartete.

Am nächsten Morgen sollte es schon früh losgehen. Aus acht wird zehn, aus früh wird spät, so ist das eben. Inzwischen zu viert, da Mike am Abend zuvor noch zu uns gefundenen hatte, machten wir uns auf den einstündigen Aufstieg. Oben angekommen teilten wir uns in zwei Teams auf. Bernhard und Sam nahmen sich den südlichen Turm vor und Mike und ich machten uns an dem westlichen zu schaffen. Leider wurde die Kletterei nicht so einfach, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Die Beschaffenheit des Felses lässt sich am besten mit einem Schutthaufen vergleichen, wodurch das Legen eines Keiles nahezu unmöglich wurde und man sich mit provisorischer Sicherung, wie auf rohen Eiern laufend die Wand hinauf zittert. Endlich oben angekommen, ging es auch gleich mit dem Aufbau der ersten Line los, dummerweise mit der, die vom südlichen zum westlichen Turm führt, was Mike und mich erstmal arbeitslos machte. Uns stand ein entspannter Tag auf gut zwei Quadratmetern Bewegungsspielraum bevor. Doch was spricht dagegen sich die Sonne auf den Wanst scheinen zu lassen? Eben, nichts! Kurz nach Sonnenuntergang hatten wir schließlich unseren großen Auftritt, nachdem die erste Line fertig aufgebaut war. Mit der Hilfe von Chris und Fabi, die plötzlich entgegen aller Vermutung auftauchten, richteten wir die Verbindung und beide Fixpunkte ein, bevor wir uns abseilten und zu unserem Schlafplatz zurückkehrten.

Tags darauf machte ich mich vor den anderen allein auf den Weg zu den Lines, um mein Glück bei der 70er zu versuchen. Was jetzt passierte, hatte ich so nicht erwartet. Ich setzte mich auf die Line und hatte Respekt. Respekt vor der Höhe, der Ausgesetztheit und der Bedrohung, die dieser Spot ausstrahlte. Mit zitternden Knien stand ich auf und machte meine ersten Schritte. Das war mir schon lange nicht mehr passiert. Auch während meinem Lauf konnte ich mich nicht so recht entspannen und hatte nicht nur mit dem Wind, sondern auch noch mit mir zu kämpfen. Den eigentlichen Plan, die Line bis zum Gehtnichtmehr zu bouncen, musste ich erst einmal zurückstellen und entspannte mich zunächste einige Minuten, bevor ich mich auf den Rückweg machte. Als ich mich das erste Mal umdrehte entfuhr mir ein leises „Leck!“. Mir erbot sich ein Ausblick, den ich auf Highlines bisher selten erlebte. Vorbei an dem Felsturm, an dessen oberer Ecke die Line befestigt war, erstreckte sich das Tal in seiner ganzen Schönheit. Es fällt schwer, das Gefühl, das einen in so einem Moment durchfährt, zu beschreiben. Sagen wir es so, in diesem Moment weißt du, dass es richtig ist, was du gerade machst. Bis zum Ende unseres Trips gelang es mir, mich immer mehr mit der Line anzufreunden und begann meine Spielchen mit ihr zu treiben.

Und kaum ist man so richtig angekommen, muss man schon wieder fahren. Der Weg zurück zum Bus war eine wahre Tortur. Bei der Anreise hatten wir einen Materialtransport bis zu Bollenwees Hütte, der uns für den Heimweg leider verwehrt blieb. So viel Material wie möglich auf einen kleinen Wagen gespannt und den Rest auf den Schultern machten wir uns auf den Weg.

Die Heimreise verlief nahezu reibungslos. Abgesehen von dem (vermutlich) ausgefallenen Turbo, der uns zwang mit 70km/h bei Vollgas über die Autobahn zu „rasen“, dem Umherirren durch das zürcher Einbahnstraßenlabyrinth, der ausgefallenen Bordtoilette im Bus, der abgerissenen Tür des Gepäckladeraums und jeder Menge Wiesenbesucher war es eine ereignislose Reise.

224m Highline Weltrekord

highline world record mauvoisinBei der Erwähnung von „Staumauer in der Schweiz“ kommt vielen Menschen sofort der waghalsige Bungee Sprung von Pierce Brosnan in dem Film James Bond – Goldeneye in den Sinn. Zwar hatten wir weder ein Bungee Seil mit im Gepäck, noch die Absicht, uns 200m in die Tiefe zu stürzen, fühlten uns bei unserem Vorhaben trotzdem sehr an James Bond erinnert. Mit gut 700m Slacklineband im Gepäck schlängelten wir uns das Val de Bagnes entlang unserem Ziel entgegen. Erst konnte man nur ein winziges Eck der gigantischen Staumauer entdecken, das mit jeder Kurve an Größe gewann, doch das komplette Ausmaß der Mauer ließ sich auch später nur erahnen. Mit einer Breite von knapp 500m erstreckt sich die gut 200m hohe Mauer über das komplette Tal und bildet somit die Abgrenzung des Lac de Mauvoisin, einem der größten Speicherseen der Schweiz. Die letzten Meter, bevor man die auf der Staumauer gelegene „Staße“ erreicht, legt man in einem Stollen in kompletter Dunkelheit zurück. Der Anblick, der sich uns bot, nachdem sich die Augen langsam an das wiedereinsetzende Licht gewöhnt hatten, war umso überwältigender. Man fühlte sich unweigerlich an eine gigantische Betontonne erinnert – oder zumindest an einen Teil davon.highline world record mauvoisin „Und hier sollen wir wirklich eine Highline spannen?“, war das Erste, was uns in den Sinn kam. Zuerst wusste keiner so recht, was er machen sollte. Wir wuselten ameisengleich auf der Mauer herum, zogen jeden möglichen Aufbau in Erwägung und versuchten alle doch nur das Eine: möglichst viel Zeit zu gewinnen um sich an die Umgebung zu gewöhnen. Doch dann war der perfekte Platz für die Verankerung gefunden und es gab keine Ausrede mehr, wir mussten mit dem Aufbau beginnen. Dank Dyneema und der für eine 224m lange Highline geradezu lächerlichen Verbindung, war die Line bald aufgebaut und wegen dem etwas kurz geratenen Flaschenzug schnell auf ihrer maximalen Spannung: 150kg. Jetzt, da man die Line direkt vor Augen hatte, verlor sie zum Glück schnell ihre anfangs so bedrohliche Wirkung. Ich war sehr gespannt auf das Verhalten der Line und doch nicht davon überzeugt sie laufen zu können. Deshalb hielt ich es nicht für nötig, die letzten zehn Meter zu tapen. Jetzt konnte mich nichts mehr von einem Versuch abhalten. Ich band mich in die Leash ein, stieig über das Geländer und setzte mich auf die Line. Es fühle sich sofort gut an. Die Schwingungen, die ich erzeugte verebbten auf ihrem Weg zur anderen Seite und die Line fühlte sich unerwartet stabil an. DSC02296Die ersten Schritte waren eine Leichtigkeit, wie von selbst setzte sich ein Fuß vor den anderen. Der anfängliche Lauf wurde nur durch die zwei Windstopper getrübt, an denen meine Leash hängenblieb. Nach den ersten 60m verlangsamte ich meine Schritte und nahm meinen üblichen langsamen Laufstil ein. Ab hier galt es durchzuhalten und draufzubleiben. Die Schwingungen wurden zwar immer größer, doch entwickelten sie lange nicht genug Kraft um mich von der Line zu werfen. Die Schwierigkeit bestand mehr darin, die Orientierung zu behalten und gegen den sich immer wieder aufdrängenden Gedanken  „du kommst doch eh nicht vorwärts“ anzukämpfen. Erst gute 80m vor Schluss realisierte ich, dass ich schon ein gutes Stück geschafft hatte und schöpfte wieder Hoffnung. Doch gleichzeitig stieg auch die Angst vor dem immer näher kommenden, mir verhassten Ende. Irgendwie gelang es mir, unterstützt durch meine Kollegen, die mir vom Ende her gut zuredeten, mich über die nächsten 50 Meter zu zittern und befand mich nun an der Stelle, wo wir aufgehört hatten zu tapen. Die nächsten Schritte rutschte das Backup immer weiter an meinem Bein entlang, bis es bei meinem Knie sein Maximum erreichte. highline world record mauvoisinUnbeirrt von dieser Tatsache hatte ich nur noch die letzten zwei Meter zu überwinden, in denen das Band immer steiler wurde, noch ein Meter, das Band drohte unter meinen verschwitzten Füßen wegzurutschen, noch drei Schritte, das rettende Geländer kam immer näher und ich hatte es geschafft. Die in mir aufkommende Freude war unbeschreiblich. Ich band mich aus, umarmte jeden der Anwesenden und trug für den Rest des Tages wie aufgemalt ein breites Grinsen mit mir herum.

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Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal allen danken: Tom, Harry, Peter, Nico, Bernhard und natürlich auch alle Jungs aus dem Wallis, ihr seid alle klasse!

Medienresonanz:

Fernsehen:

http://www.sat1bayern.de/news/20140827/zwischen-gleichgewicht-und-wahnsinn/

Internet und Zeitungen:

http://www.redbull.com/nz/en/adventure/stories/1331672311001/julian-mittermaier-breaks-record-for-the-world-s-longest-slackline

http://www.redbull.com/de/de/adventure/stories/1331672140970/highline-weltrekord-julian-mittermaier-l%C3%A4uft-224-meter

http://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/endorphine-ganzen-tag-3808785.html

http://petra-rapp.blogspot.de/2014/08/neuer-weltrekord-brannenburger-julian.html

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/regensburger-bricht-highline-weltrekord/1108453/regensburger-bricht-highline-weltrekord.html

http://www.idowa.de/zeitung/hallertauer-zeitung/artikel/2014/08/21/neuer-weltrekord-julian-mittermaier-geht-in-200-metern-hoehe-ueber-224-meter-lange-slackline.html

http://www.echo-rosenheim.de/neuer-highline-weltrekord/

http://www.meltyxtrem.fr/record-du-monde-de-highline-pour-julian-mittermaier-224-m-a-200-metres-de-haut-photos-a323313.html

http://www.netzathleten.de/blog/Blog.jsp?kennung=8062806202745001006&entry=6806978592713887008

http://www.lematin.ch/suisse/suisse-romande/Nouveau-record-mondial-de-highline-en-Valais/story/14712214

http://www.theriderpost.com/air/slackline/nouveau-record-du-monde-de-highline

http://www.lenouvelliste.ch/fr/valais/valais/highline-un-allemand-bat-le-record-du-monde-en-valais-498-1331871

http://www.arcinfo.ch/fr/sports/autres-sports/highline-un-allemand-bat-le-record-du-monde-en-valais-574-1331871